Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau
Am 29. April 2026 besuchten alle neunten Klassen die KZ-Gedenkstätte in Dachau, um sich bewusst zu werden, was es für die Menschen damals bedeutet haben muss, dem NS-Regime in einem Konzentrationslager schutzlos ausgesetzt zu sein. Dass der Besuch in diesem Schuljahr exakt auf den 81. Jahrestag der Befreiung fiel, verlieh ihm eine besondere Bedeutung.
In geführten Rundgängen lernten die einzelnen Klassen die verschiedenen Orte kennen, an denen die Inhaftierten nach und nach ihrer Identität beraubt wurden. Der Rundgang startete am Eingangstor und führte über die ehemaligen Wirtschaftsgebäude zum Appellplatz. Dort mussten die Häftlinge bei den täglichen Zählappellen oft stundenlang bei Wind und Wetter ausharren und litten unter unmenschlichen Bedingungen. Anschließend besichtigten die Schülerinnen und Schüler die rekonstruierten Lagerbaracken, die einen beklemmenden Einblick in den Alltag und die unvorstellbaren Lebensbedingungen der Inhaftierten vermittelten. Der Rundgang endete schließlich bei den Krematorien – einem der bedrückendsten Orte der Gedenkstätte.
Den fünf Rundgangsleitern gilt ein besonderer Dank für die anschaulichen und einfühlsamen Führungen, die eindringlich gezeigt haben, wie wichtig es ist, sich gegen das Vergessen zu stemmen. Zugleich wurde die Verantwortung der heutigen Generation betont, die Sorge tragen muss, dass sich ein derartiges Verbrechen gegen die Menschlichkeit niemals wiederholt.
Text und Foto: Maximilian Auer










