Das Wahlfach Tradition und Brauchtum zu Gast im Maibaumstüberl Altenerding
Was gibt es Spannenderes als einen Maibaum, der schon einmal gestohlen wurde und jetzt noch stärker bewacht wird, als je zuvor? Für die Teilnehmer des Wahlfachs Tradition und Brauchtum war es auf jeden Fall ein Highlight, dass sie am Montag, den 27.04.26, kurz vor dem Aufstellen des ca. 30 Meter großen Maibaums, diesen noch fast „nackert“, also noch nicht fertig bemalt, in seinem Versteck im Maibaumstüberl Altenerding begutachten durften. Wie groß der Kranz und wie lang und schwer so ein Baum ist, das konnten wir direkt vor Ort in dem großen Bierzelt der stolzen Jungbauernschaft Altenerding, die mit über 800 Mitgliedern die größte in der Umgebung ist, im wahrsten Sinne des Wortes begreifen.
Dabei erfuhren wir, warum der Baum in diesem Jahr so schwer ist, wie viel Liter Bier in der Stüberlzeit über den Tresen gehen und dass das Klauen des Baumes ein nicht ganz unerwünschter Brauch ist, da er einen positiven Effekt mit sich bringt: Die Mithilfe der Diebe beim Aufstellen am 1. Mai.
All das und noch viel mehr verrieten uns unsere beiden Gastgeber, Franz Fehlberger und Louis Schmid, die uns herzlich und mit einer eigens angefertigten Präsentation für unseren Besuch sowie Pommes und Getränken am frühen Nachmittag empfingen. Wir sagen ein herzliches „Vergelts Gott!“ für die große Gastfreundschaft, eure Mühe und Zeit und freuen uns, wenn wir in vier Jahren wieder vorbeischauen dürfen.
Fotos und Text: Regina Rademacher














