Eine Woche, die bewegt – die Sommersportwoche 2025/2026
114 Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe sowie neun Lehrkräfte machten sich in der Woche nach den Osterferien auf den Weg, um im BLSV-Sportcamp in Inzell eine unvergessliche Klassenfahrt mit viel Sport, Spiel, Spaß sowie Schweiß zu erleben.
Nach dem Bezug der Holzblockhütten stand zunächst die Erkundung der hiesigen Ortschaft auf dem Plan, ehe die Kinder das Sportcamp-Areal genauer unter die Lupe nahmen.
Anderntags startete das Sportprogramm, das keine Wünsche offenließ. Während beim Bogenschießen mit ruhiger Hand ins Schwarze – oder besser gesagt ins Gelbe – getroffen wurde, war bei der gut zweistündigen Wanderung ein gewisses Durchhaltevermögen von Nöten. Der Biathlonwettkampf stellte sodann eine Kombination aus Präzision sowie Ausdauer dar, wohingegen beim Soccergolf ein Zusammenspiel von technischen Grundlagen und Zielgenauigkeit erforderlich war, um den Ball einlochen zu können. Bei den Hüpfburgbegeisterten stieß wiederum das Airtramp auf großes Interesse. Das Luftkissen bot die Möglichkeit, innerhalb einer Klasse in vier Gruppen gegeneinander anzutreten, indem der übergroße Ball ins gegnerische „Tor“ bugsiert werden musste. Des Weiteren durfte sich jede Klasse in unterschiedlichen Kooperationsspielen versuchen und beim abendlichen Spielefest austoben. Schülerinnen und Schüler, die zwischen den vielzähligen Aktivitäten noch Energie übrighatten, konnten sich im Tisch-(Tennis), Volleyball, Fußball, Basketball oder Tisch-Minigolf duellieren. Dabei zogen insbesondere die spannenden Lehrer-Schüler-Wettkämpfe im Volleyball sowie im Tischtennis die Aufmerksamkeit auf sich.
Doch nicht nur sportlich war Einsatz gefragt, denn im Alltag hieß es Ordnung halten, Pünktlichkeit walten lassen und die Bettruhe respektieren – wichtige Tugenden, die stellenweise genauso herausfordernd waren wie die unterschiedlichen Sportveranstaltungen. Bei den abendlichen Zimmerolympiaden mussten die Kinder ihre Kreativität mit einbringen, um mit (Wort-)Witz, Einfallsreichtum und Teamarbeit punkten zu können. So führte eine Zimmergemeinschaft beispielsweise „Nachts im Museum“ auf oder parodierte das Tischtennisdoppel zwischen den Lehrern und Schülern.
Die Sommersportwoche hat gezeigt, dass nicht nur der persönliche Ehrgeiz oder einzelne Platzierungen zählen, sondern dass sich die Schülerinnen und Schüler in Punkto Eigenverantwortung, Selbstständigkeit wie auch Teamarbeit weiterentwickelt haben. Während der Muskelkater nach ein paar Tagen verschwindet, bleiben den Jungen und Mädchen wie auch Lehrkräften die vielen schönen sowie gemeinsamen Erlebnisse noch sehr lange im Gedächtnis.
Text: Maximilian Auer, Fotos: teilnehmende Lehrkräfte













